Die Station

Angefangen hat alles...

...mit dem Urlaub zweier Mitglieder, im Herbst 1999 auf der wunderschönen griechischen Halbinsel Halkidiki. Angerührt von der Not der streunenden Hunde und Katzen fiel es ihnen schwer, den Urlaub richtig zu genießen, und so kümmerten sie sich fast den ganzen Urlaub um die dort auf der Straße lebenden Hunde und Katzen.

 

 

 

 

Schnell kamen sie mit den dortigen Tierschützern in Kontakt, die auf Grund mangelnder finanzieller Ausstattung, fehlender helfender Hände und dem teilweisen Unverständnis der Bevölkerung für die dort lebenden Tiere, seit Jahren einen fast aussichtslosen Kampf führen.

Spontan wurde beschlossen einige der dort lebenden Welpen zu retten und mit nach Deutschland zu nehmen, die sehr schnell in Familien und im Freundeskreis ein neues Zuhause fanden.

Eine Veröffentlichung in der regionalen Tageszeitung über die nach Deutschland geretteten Welpen unter dem Motto: "Nur noch deutsch müssen sie noch lernen", brachte den Stein zur Gründung unseres Vereins ins Rollen.

Noch bevor der Verein gegründet werden konnte, organisierten wir einige tausend Mark zur Beschaffung von Futter für die Hunde auf Halkidiki, um die Tiere durch den Winter zu bringen, denn zu dieser Jahreszeit sind keine Touristen mehr in dieser Urlaubsregion, die während der Urlaubszeit zumindest die Ernährung der Streuner teilweise sicherstellen. Im Januar halfen wir bei der Vermittlung von weiteren Welpen, die vor Ort keine Chance zum Überleben gehabt hätten.

Eine weitere Veröffentlichung in einer Berliner Tageszeitung, über die Situation vor Ort, brachte den Kontakt zum Fernsehsender SAT1, der eine Reportage in Aussicht stellte. Nun musste alles ganz schnell gehen. Ein richtiger Verein musste her. Eine kleine Firma stellte uns Fax, Telefon, Computer, Räumlichkeiten und auch Geld zur Verfügung um unseren bisherigen Bemühungen einen rechtlichen Rahmen zu geben.

Wer wir sind

Wir sind  ein junger Verein mit einer kleinen (zwar stetig wachsender) Zahl an Mitgliedern, aber das Geld welches uns zur Verfügung steht, reicht vorne und hinten nicht aus. Wir sind dankbar, wenn wir wenigstens Futter und auch ein wenig finanzielle Mittel zur Verfügung stellen können, um dringend benötigte Impfstoffe organisieren zu können.


Impfstoffe für solch erbarmungswürdige Geschöpfe.
Gehetzte, getretene Kreaturen, die ohne Ihre finanzielle Unterstützung keine Chance zum Überleben haben.

Bitte helfen Sie uns mit einer Spende - wir konnten schon so manches Samenkorn ausstreuen und uns an den ersten kleinen Sprösslingen erfreuen. Bitte unterstützen Sie diese wichtige und traurige, aber nicht hoffnungslose Arbeit.

Was passiert mit Ihrer Unterstützung?

Im Einzelnen werden folgende Maßnahmen gefördert:

Die Errichtung von Aufbewahrungsstationen für die Nachbehandlung von kastrierten Streunern, ausgesetzten Welpen und Hunde oder Katzen, die über einen längeren Zeitraum therapiert werden müssen.

Flugtickets, Unterbringung von Tierärzten, die unentgeltlich die Tiere kastrieren.

Beschaffung von Operationsmaterial, notwendigen Medikamenten, z.B. zur Entwurmung, Parasitenbekämpfung, Impfung und Heilbehandlung von kranken bzw. verletzten Tieren.

Die Beschaffung und Organisation von Futterlieferungen.

Öffentlichkeitsarbeit (TV, Radio, Presse), die zur Verbesserung der Tiersituation dienlich ist.

Ständig fahren Lkws mit Boxen, Futter und anderen Hilfsgütern Richtung Griechenland.

           
Wir konnten in großem Stil Entwurmungstabletten organisieren, die wir auch anderen Tierschutzvereinen, die sich um das Tierelend im Süden kümmern, zur Verfügung gestellt haben.

Gerne werden auch Touristen informiert, wenn sie sich in einen Vierbeiner verliebt haben, welche Dokumente notwendig sind, um diesem Geschöpf ein neues Leben zu ermöglichen.

Wenn Sie selbst nach Halkidiki fahren, können Sie Samira Abou-Hamdan unter der Rufnummer

0030 - 2 - 375 - 0 - 23592

erreichen. Sie hilft Ihnen gern, wenn Sie einen vierbeinigen Freund mit nach Deutschland nehmen möchten.

Wir haben bereits ein Prospekt erstellt, das in Hotelanlagen, Appartementhäuser, Restaurants etc. ausliegt, um die Problematik der Tiere zu verdeutlichen.

Es gibt unendlich viel zu tun - wir fangen an - bitte helfen Sie uns dabei !

Unsere Aufgabenstellung

Oberste Priorität haben alle Maßnahmen, die zur Senkung der Population beitragen. Wenn man bedenkt, dass nur 10 Hündinnen in 3 Jahren für einen Nachwuchs von knapp 2000 Tieren sorgen können, muss eine verantwortungsvolle Tierschutzarbeit die Kastration von Hündinnen und Katzen vorantreiben. Lieber nicht geboren werden, als so elend sterben zu müssen.

Deshalb benötigen wir dringend für serienmäßig durchzuführende Kastrationen die notwendigen Operations- und Aufbewahrungsmöglichkeiten. Wir benötigen dringend finanzielle Unterstützung für Flugtickets, damit wir Ärzte einfliegen lassen können, die in der Kastration geübt sind, Geld für Unterkünfte, Operationsmaterial, lebens-notwendige Medikamente, Transporter, etc.

Wir kümmern uns auch darum, dass dieses wichtige Thema vor Ort in eine breite Öffentlichkeit gebracht wird. Wichtig ist auch, dass ansässige Tierärzte bereit sind, diese Kastrationsaktionen zumindest zu billigen und nicht zu boykottieren. Tiefsitzende Glaubensrichtungen, die eine Kastration nicht befürworten, müssen sanft geöffnet werden, nicht allzu missionarisch, aber doch mit sanftem Druck, um dieses jahrhunderte alte Thema zu einem guten Ende zu bringen.

Verschiedene Aufklärungsarbeiten vor Ort sind wichtig, um die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren. Solange die Menschen z.B. ihre eigenen läufigen Hündinnen auf die Straße stellen, werden ständig neue Streuner produziert.

Genau diese Tiere müssen wir dann versuchen, in unsere Kastrationsaktionen mit einzubeziehen, sonst gibt es Welpenschwemmen, die nicht mehr zu retten sind.